Mikro­chir­ur­gi­sche und endo­sko­pi­sche Ope­ra­ti­on beim Band­schei­ben­vor­fall der Len­den­wir­bel­säu­le

Die Dege­ne­ra­ti­on an der Len­den­wir­bel­säu­le kann zu einem Band­schei­ben­vor­fall mit plötz­li­chen Sym­pto­men einer Ner­ven­wur­zel­kom­pres­si­on (Schmer­zen, Taub­heits­ge­füh­le, Kraft­ver­lust im Bereich der Bei­ne) füh­ren. Meist sind kon­ser­va­ti­ve The­ra­pi­en (Kran­ken­gym­nas­tik, phy­si­ka­li­sche Maß­nah­men, beglei­ten­de Medi­ka­men­te) und mini­mal­in­va­si­ve Tech­ni­ken (geziel­te Infil­tra­ti­on ent­zünd­lich ver­än­der­ter Ner­ven­struk­tu­ren) erfolg­reich. Bei funk­tio­nell behin­dern­den neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men (Läh­mun­gen, Stö­run­gen der Bla­sen- bzw. Mast­darm­kon­trol­le, unbe­ein­fluss­ba­re Schmer­zen) wird eine mikro­chir­ur­gi­sche oder endo­sko­pi­sche Ope­ra­ti­on erfor­der­lich. Der Ein­griff erfolgt unter Voll­nar­ko­se im Rah­men einer ambu­lan­ten oder sta­tio­nä­ren Behand­lung ent­spre­chend Ihren indi­vi­du­el­len gesund­heit­li­chen Vor­aus­set­zun­gen.

  • MRT der Len­den­wir­bel­säu­le: typi­sche Dar­stel­lung eines Band­schei­ben­vor­falls zwi­schen dem 5. Len­den­wir­bel und 1. Kreuz­bein­wir­bel in seit­li­cher (links) und Quer­schnitt­dar­stel­lung (rechts). grün: Band­schei­be | blau: Wir­bel­kör­per | gelb: Wir­bel­ka­nal | rot: Band­schei­ben­vor­fall

  • Voll­endo­sko­pi­sche Band­schei­ben­ope­ra­ti­on: nach Anfär­ben der Band­schei­be des 4./5. Len­den­wir­bels ist der Arbeits­ka­nal zur Band­schei­be ein­ge­bracht (intra­ope­ra­ti­ve seit­li­che Rönt­gen­durch­leuch­tung).