Per­ku­ta­ne Nukleo­plas­tie

Abnut­zungs­ver­än­de­run­gen der Band­schei­be füh­ren zu einem Ver­lust der elas­ti­schen Hal­te­kräf­te, sodass eine Druck­stei­ge­rung inner­halb der Band­schei­be zu Vor­wöl­bun­gen und dau­er­haf­ten Schmer­zen füh­ren kann. Durch eine Punk­ti­on des Band­schei­ben­in­nen­raums und Absau­gung eines Teils des Band­schei­ben­kerns kön­nen die­se Beschwer­den nach­hal­tig ver­rin­gert wer­den. Für die­ses Ver­fah­ren ist eine „Kurz­nar­ko­se“ erfor­der­lich. Eine sta­tio­nä­re Auf­nah­me ist nicht not­wen­dig.

  • Per­ku­ta­ne Nukleo­plas­tie: In ört­li­cher Betäu­bung wird über eine Punk­ti­on eine Son­de in die erkrank­te Band­schei­be ein­ge­bracht. Durch elek­tri­sche Cob­la­ti­on wird der Druck im Band­schei­ben­in­nen­raum redu­ziert, hier­durch kann sich die schmerz­haf­te Vor­wöl­bung der Band­schei­be zurück­bil­den.