Ver­stei­fen­de Ope­ra­tio­nen an der Wir­bel­säu­le

Ein ech­tes Wir­bel­glei­ten kann zu stärks­ten Schmer­zen, Läh­mun­gen und Gefühls­stö­run­gen füh­ren. In sol­cher Situa­ti­on kann die Stel­lungs­kor­rek­tur und Ver­stei­fung des betref­fen­den Bewe­gungs­seg­ments (Spondy­lo­dese) eine maß­geb­li­che und dau­er­haf­te Beschwer­de­lin­de­rung her­bei­füh­ren. Da bereits vor dem Ein­griff in dem betrof­fe­nen Abschnitt der Wir­bel­säu­le eine nor­ma­le Beweg­lich­keit durch die Fehl­stel­lung nicht mehr besteht, führt die Ope­ra­ti­on nicht zu einer zusätz­li­chen funk­tio­nel­len Bewe­gungs­ein­schrän­kung. Viel­mehr wird durch die Schmerz­lin­de­rung die Gesamt­mo­bi­li­tät ent­schei­dend ver­bes­sert.

  • Wir­bel­glei­ten: Ver­le­gung der Ner­ven­aus­tritts­lö­cher und Stu­fen­bil­dung zwi­schen dem 4. und 5. Len­den­wir­bel (Situa­ti­on zu OP-Beginn).
  • Ope­ra­ti­on bei Wir­bel­glei­ten: die Ver­le­gung der Ner­ven­aus­tritts­lö­cher sowie die Stu­fen­bil­dung wird mit Hil­fe der ein­ge­brach­ten Implan­ta­te voll­stän­dig kor­ri­giert (OP-Ergeb­nis nach Stel­lungs­kor­rek­tur).