Operation des Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule

Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule sind seltener als im Lendenbereich. Schmerzen, Taubheitsgefühle, Lähmungen im Bereich der Arme und Hände können die Folge sein. In vielen Fällen können konservative Behandlungen eine anhaltende Beschwerdelinderung herbeiführen. Bei anhaltenden Beschwerden ist die mikrochirurgische Operation notwendig. Abhängig von individuellen Befunden wird der Eingriff ausgehend vom Nacken (Bandscheiben erhaltend) oder von vorne (mit Abstützung des Zwischenwirbelraums oder Einsatz einer künstlichen Bandscheibe) durchgeführt. Die Operation wird in Abhängigkeit von gesundheitlichen Begleitumständen ambulant oder stationär durchgeführt.

  • Kernspintomographische Darstellung eines Bandscheibenvorfalls zwischen dem 5. und 6. Halswirbel in der seitlichen Ansicht (links) und Aufsicht (rechts). Der weit seitlich gelegene Befund ohne Rückenmarkseinengung erlaubt eine Bandscheiben-erhaltende Operation vom Nacken aus.